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MenuVibe Gründer-Interview: Die Vision hinter der App

Veröffentlicht am 15. Februar 2026 · 4 Min. Lesezeit

Hinter jeder App steckt eine Geschichte. Wir haben uns mit dem Gründer von MenuVibe zusammengesetzt, um über die Entstehung der App, die Vision dahinter und die Zukunft der digitalen Gastronomie zu sprechen.

Wie ist die Idee zu MenuVibe entstanden?

„Ich war genervt davon, dass es kaum Online-Speisekarten gibt. Bevor ich ein Restaurant besuche, schaue ich vorher online nach — aber meistens findet man nichts. Und vor Ort musste ich mich durch drei verschiedene Karten blättern. Was mich am meisten gestört hat: Bei größeren Bestellungen habe ich jedes Mal eine Notiz-App geöffnet und die Artikelnummern aufgeschrieben, damit ich nichts vergesse. Da dachte ich: Das muss doch besser gehen.“

Dieses Erlebnis kennen viele. Man sitzt im Restaurant, hat die Karte studiert, sich etwas ausgesucht — und bis der Kellner kommt, hat man die Hälfte wieder vergessen. Oder man möchte vorab wissen, was ein Restaurant anbietet, findet aber online nur ein verschwommenes PDF oder gar nichts. Genau diese Lücke soll MenuVibe schließen.

Was hat bei bestehenden Lösungen gefehlt?

„Die UI war veraltet, es gab keine einfache KI-Funktion um Speisekarten zu digitalisieren, keine Merk-Funktion für Gäste, und keine richtige Online-Präsenz für das Restaurant. Die meisten Lösungen waren entweder zu teuer oder zu kompliziert.“

Der Markt für digitale Speisekarten ist nicht neu — aber die meisten Anbieter richten sich an große Ketten oder bieten überladene Systeme an, die einen IT-Abschluss erfordern. Einfache, bezahlbare Lösungen für den einzelnen Gastronomen? Fehlanzeige. MenuVibe wurde genau für diese Zielgruppe entwickelt: den Gastronomen, der eine professionelle digitale Speisekarte möchte, ohne dafür einen Berater zu engagieren.

Warum Deutschland als Zielmarkt?

„Ich bin Deutscher und will hier anfangen. Besonders in Deutschland fehlen digitale Speisekarten für alle Restaurants — die existierenden Lösungen sind immer teure, exklusive Produkte. Ich will etwas Bezahlbares für jeden Gastronomen.“

Deutschland hat über 70.000 Restaurants — und die meisten davon haben keine digitale Präsenz für ihre Speisekarte. Während in anderen Ländern digitale Menüs schon zum Standard gehören, hinkt Deutschland hinterher. Das liegt nicht am mangelnden Interesse der Gastronomen, sondern am fehlenden Angebot: bezahlbar, einfach zu bedienen und an deutsche Gesetze angepasst.

MenuVibe legt viel Wert auf Rechtskonformität. Warum?

„Gesetze einzuhalten ist grundsätzlich wichtig. Ich plane Großes mit der App — Bestellsysteme, Kassenintegration, Tischbestellungen. Da muss man zukunftsorientiert denken, aber mit einer soliden Grundlage anfangen. Allergenkennzeichnung, PAngV, Impressumspflicht — das sind keine optionalen Features, das ist Pflicht.“

In der deutschen Gastronomie gibt es strenge Vorschriften: Die 14 EU-Allergene müssen gekennzeichnet werden, Grundpreise pro Liter sind bei Getränken Pflicht, und das Impressum muss erreichbar sein. Viele digitale Lösungen ignorieren diese Anforderungen oder überlassen sie dem Gastronomen. MenuVibe baut die Rechtskonformität direkt in die Plattform ein — der Gastronom muss sich um nichts kümmern.

Was unterscheidet MenuVibe von Wettbewerbern?

„MenuVibe ist durchdachter und moderner. Unser Killer-Feature ist die KI-Digitalisierung: Foto einer Speisekarte machen und in Sekunden ist alles digital — mit Allergenen, Preisen, Kategorien. Dazu eine professionelle Landing Page für das Restaurant. Und beim Preis-Leistungs-Verhältnis sind wir unschlagbar.“

Die KI-Digitalisierung ist tatsächlich ein Gamechanger. Statt jedes Gericht manuell einzutippen, fotografiert der Gastronom einfach seine bestehende Papierkarte. Die KI erkennt Kategorien, Gerichte, Beschreibungen und Preise automatisch — und schlägt sogar Allergene vor. Was früher Stunden gedauert hat, ist in Minuten erledigt. Dazu kommt eine professionelle Restaurant-Landingpage mit Öffnungszeiten, Kontaktdaten und Kartenansicht — eine vollständige Online-Präsenz in einem Paket.

Was war die größte technische Herausforderung?

„Als erfahrener Softwareentwickler habe ich von Anfang an alles durchgeplant. Bisher gab es keine großen Überraschungen. Aber ich weiß, dass Kassenintegration und Bestellsysteme in der Zukunft Herausforderungen werden — die kommen aber erst, wenn genug Kunden es auch wirklich brauchen.“

Diese pragmatische Herangehensweise zieht sich durch das gesamte Projekt. MenuVibe startet mit einem klaren, fokussierten Kern: digitale Speisekarte, rechtssicher, einfach zu bedienen. Alles andere — Bestellsysteme, Kassenanbindung, Tischbestellungen — wird erst gebaut, wenn der Bedarf da ist. Kein Feature-Bloat, keine Ablenkung vom Kernprodukt.

Wo siehst du MenuVibe in einem Jahr?

„Ein etabliertes System, das bekannt ist und von vielen Restaurants in Deutschland genutzt wird.“

Klare Worte, klares Ziel. Die Grundlage dafür ist gelegt: ein durchdachtes Produkt, faire Preise und ein Gründer, der sowohl die technische als auch die gastronomische Seite versteht.

Was sagst du Skeptikern?

„Die Fakten sprechen für sich. Es bietet nur Vorteile, man hat nichts zu verlieren. Man kann risikofrei für 14 Tage testen und verliert nur etwas Zeit, die durch unsere KI minimiert wird. Und ich biete persönlichen Support beim Onboarding — das macht es noch einfacher.“

Und genau das ist vielleicht der stärkste Punkt: Kein Risiko, kein Vertrag, keine Kreditkarte. 14 Tage kostenlos testen und selbst entscheiden. Der persönliche Support beim Onboarding zeigt, dass hinter MenuVibe kein anonymer Konzern steckt, sondern ein Gründer, dem der Erfolg jedes einzelnen Restaurants am Herzen liegt.

Vielen Dank für das Gespräch!

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